Erfolg mit positivem Denken

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Welche Nebenkosten entstehen bei einem Haus?

Wer sich seinen Traum vom eigenen Haus erfüllen möchte, sollte bedenken, dass man dabei für mehrere Jahre große finanzielle Verpflichtungen eingeht. Daher sollte die Planung des Budgets sehr sorgfältig erfolgen, um keine bösen Überraschungen erleben zu müssen. Denn es bleibt nicht nur beim Kaufpreis, auch müssen die Nebenkosten Haus mit einkalkuliert werden. Hausbesitzer sollten wissen, dass ein erheblicher Anteil die monatlichen Nebenkosten beim Haus sind.

Nebenkosten HausEs gibt weitere Kosten, die man als Haus-Besitzer beachten sollte. So fallen nach dem Kauf Notargebühren, sowie die Grunderwerbssteuer an. Unter Umständen muss man sogar Maklergebühren mit einrechnen. In manchen Fällen stehen auch zusätzliche Kosten für die Erschließung an. Hierbei sollte man vertraglich regeln, welche der anstehenden Kosten vom Käufer oder Verkäufer übernommen werden. Nach dem Einzug ist zu beachten, dass nicht nur die monatliche Kreditrate zu begleichen ist. Hinzu kommen auch die Nebenkosten Haus, die mit in den Finanzplan einfließen sollten.

Hierzu zählen die laufenden Kosten für Wasser, die Müllentsorgung und die Grundsteuer. Auch sollte bedacht werden, dass Rücklagen für eventuelle Reparaturen wichtig sind. Kosten, die man als vorheriger Mieter nicht mit einkalkulieren musste.

Für geplante Rücklagen sollte man circa 0,50 Euro pro Quadratmeter in Erwägung ziehen. Auch ist es ratsam, eine Risikolebensversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung für den Fall der Fälle abzuschließen.

Stromanbieter

Einige Menschen denken immer noch, dass sie nur beim regionalen Stromanbieter einen Vertrag machen können. Das ist schlicht falsch. Mittlerweile gibt es eine Menge überregionaler Stromanbieter, die häufig günstiger sind als die Regionalen.

Kommt ein Wechsel in Betracht, sollten vorher einige Dinge bedacht und geprüft werden. Die wichtigste Frage ist eine mögliche Preisersparniss bei einem anderen Stromanbieter. Nachprüfen kann der Kunde dies beispielsweise mit kostenlosen Tarifrechnern im Internet. Sind günstige Stromanbieter gefunden, kann der Wechsel dorthin vollzogen werden. Meist gibt es beim alten Stromanbieter eine Kündigungsfrist, die beachtet werden muss. Der neue Anbieter übernimmt für den Kunden die Kündigung des alten Vertrages. Es ist kein Einbau neuer Stromzähler nötig, da der Neuanbieter die Stromzähler des regionalen Versorgers mietet. Die Stromablesung erfolgt auch nach dem Wechsel auf dem gleichen Wege wie zuvor. Diese Miete wird dem Verbraucher in Rechnung gestellt.

Da jedoch auch beim regionalen Stromversorger eine Gebühr für die Zähler anfällt, macht sich diese Miete auf der neuen Stromrechnung nicht bemerkbar. Günstiger sind überregionale Stromanbieter meist bei den Grundpreisen des Stroms. Gerade für Vielverbraucher kann ein Wechsel von großer, finanzieller Bedeutung sein. Es muss keine Sorge bestehen, dass die Stromversorgung bei einer Pleite des Neuanbieters gefährdet ist. Die regionalen Anbieter sind verpflichtet, jedem Bürger Strom zur Verfügung zu stellen. Die Notstromversorgung erfolgt meist nahtlos, daher ist bei Wegfall des neuen Anbieters kein Risiko vom Kunden zu tragen. Doch auch bei Unzufriedenheit hat der Kunde jederzeit das Recht, wieder zum regionalen Anbieter zu wechseln. Jedoch sind dann die Kündigungsfristen zu beachten.

Doch es besteht für den Verbraucher keine Verpflichtung zur Abnahme beim regionalen Anbieter. Viele kleine Unternehmen haben wesentlich günstigere Stromtarife, bei denen der Verbraucher bis zu 100 Euro im Jahr und mehr sparen kann. Ähnlich wie bei einem Anbieterwechsel von herkömmlichem Strom gestaltet sich der Wechsel zu einem Ökostromanbieter ebenso unkompliziert. In den meisten Fällen übernimmt auch hier der neue Anbieter alle Formalitäten. Schwierigkeiten hingegen bereitet die Orientierung auf dem noch jungen Markt für Ökostrom mangels der noch nachholbedürftigen Aufklärung der Bürger.

Gasanbieter

Die Gasanbieter für Privathaushalte und die Industrie haben nach der Liberalisierung des Gasmarktes mit inzwischen weit über 700 eine beachtliche Anzahl erreicht. Allerdings sagt diese Zahl für den einzelnen Gasabnehmer nur wenig aus, da die Liefermöglichkeiten der einzelnen Gasanbieter regional begrenzt sind. Die Ursache hierfür liegt in der Tatsache, dass der Netzzugang der Gasanbieter durch das Vorhandensein von zwölf Netzzonen beträchtlich erschwert wird, da mit jedem deren Betreiber ein gesonderter Vertrag über die Konditionen zur Nutzung seines Netzes abgeschlossen werden muss.

Außerdem bedarf auch die Inanspruchnahme der Gasspeicher noch einer verbindlichen Regelung. Diese hinderlichen Bedingungen führten bisher dazu, dass ein Wettbewerb, wie er mittlerweile auf dem deutschen Strommarkt vorhanden ist, noch nicht in Gang gekommen ist.

Bundesweit durchgeführte Untersuchungen haben ergeben, dass der Mehrzahl aller Abnehmer bisher neben dem das Gebiet beliefernden Grundversorger nur ein zusätzlicher externer Gasanbieter zur Verfügung steht. In etwa 20 Prozent der betrachteten Regionen stehen zwei externe Versorger zur Auswahl, während die Wahl des Gasanbieters aus einem größeren Anbieterkreis nur einem verschwindend geringen Teil von Gaskunden möglich ist.

Allerdings ist festzustellen, dass in jüngster Vergangenheit viele Gasversorger an der Erweiterung ihrer Liefergebiete erfolgreich gearbeitet haben und weitere Anbieter diesem Beispiel sicher folgen werden. Gerechterweise muss aber auch auf eine weitere Ursache dieser schleppenden Entwicklung hingewiesen werden. Wie sich in den Ballungsgebieten größerer Städte zeigt, wo die Angebotsvielfalt am höchsten ist, lässt die Bereitschaft der Kunden, den Gasanbieter zu wechseln, stark zu wünschen übrig.

So haben von den über 20 Millionen mit Gas belieferten Haushalten bisher nur etwa 2 Prozent ihren Gasanbieter gewechselt; etwa 12 Prozent haben beim bisherigen Versorger einen günstigeren Tarif gewählt. Nur ein deutlich verstärkter Drang zum Wechsel, wird den Wettbewerb zwischen den Gasanbietern schneller aufleben lassen. Nutznießer wird der Kunde sein, der mehr Möglichkeiten bekommt, einen Gasanbieter mit günstigeren Konditionen auszuwählen.

Die Ferien für einen Kurzurlaub nutzen

Wer jeden Tag zur Arbeit geht, der ist in der Regel auch auf der Suche nach etwas Entspannung. In den eigenen vier Wänden lässt sich diese Erholung nur sehr selten erfahren, weshalb sich eine kleine Reise anbietet.

In fremder Umgebung kann der Mensch viel besser abschalten und schon allein deshalb entscheiden sich viele für einen Kurzurlaub. Dieser muss überhaupt nicht teuer sein und das Land muss dafür auch niemand verlassen. So gibt es hierzulande viele schöne Domizile, die sich für einen Kurzurlaub in den Ferien anbieten.

Ferien im Bayerischen Wald könnten zum erholsamen Kurzurlaub werden

Ferien Kurzurlaub Bayerischer Wald 1Der Bayerische Wald ist für seine herrlichen Landschaften bekannt und Wanderfreunde werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Ohnehin wird dieser Urlaub den Geldbeutel nicht zu sehr beanspruchen, da es eine Reihe von günstigen Hotels mit hohem Komfort gibt.

Ferien Kurzurlaub Bayerischer Wald 2Wer sich bereits im Vorfeld über die einzelnen Unterkünfte informiert, der wird auch eine gute Bleibe finden und kann einen tollen Kurzurlaub verbringen. Im Vergleich mit den internationalen Standards müssen sich die Hotels im Bayerischen Wald sicherlich nicht verstecken. Auch Familien können sich hier optimal erholen, zumal den Kindern die ganze Kraft der Natur vermittelt wird.

Auch Städtereisen können einen Kurzurlaub in den Ferien attraktiv machen

Es gibt viele Metropolen, die sich für eine Städtereise (Kurzreisen zum kleinen Preis) anbieten. Gerade in Berlin möchten viele Menschen gerne Urlaub machen, da die deutsche Hauptstadt immer eine Reise wert ist. Wer bisher noch nie in Berlin gewesen ist, der sollte dieses Versäumnis unbedingt nachholen. Auf dem Fernsehturm wird man eine tolle Übersicht über die Stadt bekommen und auf dem Potsdamer Platz pulsiert das pralle Leben. Viele historische Museen laden zum Verweilen ein und der Ausflug nach Berlin wird schnell zum unvergesslichen Erlebnis.

Ferien Kurzurlaub Städtereisen MünchenNicht minder interessant könnte ein Ausflug nach München werden. Die bayerische Landeshauptstadt bietet gerade jungen Menschen eine Reihe von Möglichkeiten. Sehr beliebt ist dabei natürlich der Besuch auf dem Oktoberfest. Hier finden sich Jahr für Jahr Millionen von Touristen ein und die ganze Welt scheint dann in München beheimatet zu sein. Neben dem Oktoberfest können auch die Tollwood Festivals überzeugen. Es ist also eine Menge geboten und auch Kulturfreunde müssen auf ihr Hobby in München nicht verzichten. So laden die Kunstgalerien in München die Besucher zu einem spannenden Ausflug in die Welt der Malerei ein.

Ferien Kurzurlaub Museum MünchenAuch das Deutsche Museum weiß zu überzeugen und gerade Technikfreaks wissen die einzelnen Ausstellungsstücke sofort zu schätzen. Es ist also alles angerichtet für eine tolle Reise.

Lust auf einen Kurzurlaub?

Wer sein Leben in vollen Zügen genießen will, der sollte sich ab und an eine kleine Reise gönnen. Gerade in den Ferien sollte man deshalb nicht auf einen Kurzurlaub verzichten.

Ich hasse Laufen!

Genau das habe ich immer gedacht. Laufen – langweilig, anstrengend, ich hasse es! Inzwischen bin ich mehrere Rennen gelaufen und auch sonst sehr aktiv dabei und meine wöchentliche Kilometerzahl steigt und steigt. Wie kam es dazu? Habe ich die magische Laufpille gefunden? Bin ich Born2Run ohne es gewusst zu haben? War ich in einem früheren Leben Forrest Gump? Jede dieser entscheidenden Fragen wird in diesem Artikel beantwortet.

Beantworten wir zuerst die einfacheren Fragen – wie versprochen:

  1. War ich in einem früheren Leben Forrest Gump? Ich glaube kaum, hauptsächlich weil dieser nur eine Filmfigur ist.
  2. Habe ich die magische Laufpille gefunden? Wenn ja hätte ich gerne noch die passende Pille für alle anderen Aspekte des Lebens, ich bin aber auch hier skeptisch.
  3. Bin ich Born2Run ohne es gewusst zu haben? Vielleicht liegt meine Lebensbestimmung im Laufen, aber das lasse ich mir mal noch offen.

Nun aber zu der schwierigeren Frage – wie kam es dazu?

Im Februar 2018 – mitten in meiner eigenen Abnehmzeit – entschied ich mich dazu, etwas an meinem Läuferzustand zu ändern, denn der war miserabel. Für die passende Motivation sollte die Anmeldung zum B2Run 2018 etwa ein halbes Jahr später sorgen. Mit einem Ziel im Blick ist die Motivation fürs Training schon wesentlich höher, also nahm ich mir vor, die 6.2km in 35 Minuten oder schneller zu laufen. Aufgrund des schlechten Wetters begann mein Training aber erstmal auf dem Laufband und auch nicht sehr schnell. Anfangs lag meine Rekordzeit bei etwa 45 Minuten für 6km, es war also noch ein weiter Weg.

Bei schönerem Wetter begann ich auch mit dem Training in der Sonne – ein riesiger Unterschied zum Laufband und schon deutlich weniger langweilig.  Die Zeiten wurden mit RunKeeper gemessen und so war auch hier ein messbares Ergebnis vorhanden. Gerade in der Sonne machte das Laufen plötzlich wesentlich mehr Spaß und der Schweinehund beim Training wurde ein bisschen kleiner. Trotzdem waren die Abstände beim Training oft noch sehr groß und ich habe lang nicht so viel trainiert, wie ich mir vorgenommen hatte. Unter anderem bin ich die Wettkampfdistanz von 6,2km nicht ein einziges mal vor dem Rennen gelaufen.

Das Rennen selbst übertraf dann alle meine Erwartungen. Eine tolle Atmosphäre, gutes Wetter und tausende Läufer machten es für mich zu einem Spektakel, welches am Ende trotz des geringen Trainings mit einer besseren Zeit als angepeilt endete. Das motivierte mich zusätzlich und ich nahm mir die Teilnahme 2013 direkt wieder vor – also das nächste Ziel vor Augen.

Im Winter fand das Training wieder auf dem Laufband statt – bis heute kann ich mich nicht bei schlechtem Wetter überwinden, draußen zu laufen. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Hier hatte das Laufen allerdings auch eher wieder den Hintergrund, überflüssige Kalorien zu verbrennen um Fett loszuwerden – eine zusätzliche Motivation also. Kaum wurde das Wetter aber einigermaßen schön ging es auch wieder raus – dieses mal sowohl mit dem Münchner Stadtlauf 2019 als auch mit dem B2Run 2019 als Ziel. Außerdem wurde ich inzwischen soviel besser (dank RunKeeper konnte ich mich mit meinen Zeiten von mehreren Monaten zuvor vergleichen), dass ich einfach motiviert war, weil ich inzwischen so gute Zeiten lief.

Inzwischen bin ich so weit, dass mir das Laufen (immer noch bei gutem Wetter) wirklich Spaß macht und ich mich nur noch selten wirklich dafür motivieren muss. Mit der richtigen Musik auf den Ohren, dem strahlenden Sonnenschein über einem und einer schönen Laufstrecke macht es auf jeden Fall Spaß – und bricht man dann noch den ein oder anderen persönlichen Rekord ist das natürlich umso besser.

Meine Tipps zur Laufmotivation

  • Setz dir feste Ziele (ein bestimmtes Rennen, eine bestimmte Distanz, eine bestimmte Zeit – es muss auf jeden Fall messbar sein)
  • Genieß die Sonne (geh einfach raus und lauf los, egal wie langsam oder schnell)
  • Vergleich dich mit dir selbst von früher (nimm aber längere Zeiten. Vergleich dich nicht mit dem letzten Lauf sondern mit einem Lauf vor drei Monaten zum Beispiel. Du wirst jetzt viel besser sein)
  • Gute Musik (mit guter Musik macht das Laufen noch mehr Spaß – aber vergiss nicht, auf den Verkehr etc zu achten)
  • Zusammen laufen (wenn du dich alleine nicht aufraffen kannst, such dir eine/n Laufpartner/in oder direkt eine ganze Laufgruppe)

Welche Tipps helfen dir noch bei der Motivation? Teil sie doch mit uns in einem Kommentar unter dem Artikel.

Stadtlauf München 2019 – Erlebnisbericht

Ein leicht verregneter Sonntag in München und überall in der Stadt trifft man auf Menschen in orangefarbenen Laufshirts – der Stadtlauf ist wieder angesagt. Dieses Jahr allerdings mit dem Unterschied, dass auch ich zum ersten Mal teilnehme und euch hier einen Einblick geben möchte, wie ich das ganze erlebt habe.

Nach meiner ersten Rennerfahrung beim B2Run letztes Jahr habe ich mich dieses Jahr für zwei Rennen angemeldet – zuerst den Stadtlauf (allerdings erstmal nur die 5km Strecke) und einen knappen Monat später wieder den B2Run. Nachdem die Vorbereitung und das Training seit letztem Jahr durchaus gut lief habe ich mir als Ziel für den Stadtlauf die 25 Minuten Grenze gesetzt.

Die “Anreise”

Die Teilnehmer des Stadtlaufs dürfen das gesamte Verkehrsnetz dank des tollen orangenen Shirts umsonst benutzen, weshalb ich mich mit zwei Freunden nach einer viel zu kurzen Nacht mit der S-Bahn auf den Weg zum Marienplatz mache. An unserer Haltestelle steigen schon die ersten Teilnehmer aus, die scheinbar den Halbmarathon gelaufen sind, der bereits um 8 Uhr gestartet ist – mein einziger Gedanke: “Man, die sehen aber noch frisch aus. Um acht war ich erst seit 3 Stunden im Bett…

Als wir am Marienplatz ankommen sehen wir noch einige Zieleinläufe des 10km Laufs, allerdings ist gar nicht soviel los wie ich vermutet hätte. Wir vertreiben uns ein wenig die Zeit bis zum Start der 5km und reihen uns dann ein Stück weiter hinten ein. Auch die Teilnehmerzahl ist hier viel geringer als ich dachte.

Der Start

Pünktlich um 13 Uhr geht der Startschuss und die Masse setzt sich auch sehr schnell in Bewegung. Noch schnell Musik und RunKeeper auf dem Handy gestartet und dann geht es auch schon los – die Startlinie kommt näher. Hier bin ich bereits etwas verwundert, da ich bei meinem einzigen Vergleichsrennen letztes Jahr eine ganze Stunde gebraucht habe, um überhaupt die Startlinie zu überqueren. Nach dem Start geht es erstmal etwas enger zu, bis wir den Odeonsplatz erreichen – Überholen ist nur schwer und selten möglich, da sich das Starterfeld bunt gemischt aufgestellt hat und auch viele Nordic Walker ziemlich weit vorne starten.

Das Rennen

Kaum verbreitert sich die Strecke ein wenig kann die (zeitliche) Aufholjagd starten und ich gebe ein bisschen mehr Gas. Bei der zwei Kilometer-Marke habe ich laut RunKeeper meine durchschnittliche Zielgeschwindigkeit wieder erreicht – hier weiß ich allerdings noch nicht, dass dieser ein Teil der Strecke aufgrund von Unterführungen nicht aufzeichnet, ich also eigentlich schon viel weiter bin, daher versuche ich die Geschwindigkeit zu halten. Vom Gefühl her läuft es nicht so gut, es ist äußerst anstrengend und fühlt sich nicht so locker an, wie in manchen Trainingsläufen.  Bei der vier Kilometer-Marke lege ich eine kurze Gehpause von etwa 20 Sekunden ein, danach gehts auf zum Endspurt. Inzwischen habe ich viele Leute überholt, was auf dem Weg durch den Park problemlos möglich ist. Viele Spaziergänger und Zuschauer säumen hier den Weg und feuern die Läufer auch oft an – das spornt natürlich zusätzlich an.

Der Zieleinlauf

Nachdem ich den Park verlasse ist das Läuferfeld um mich herum deutlich geschrumpft, ich sehe nur noch vereinzelte Läufer vor mir. Die Strecke ist nun dieselbe wie nach dem Start und wir bewegen uns über den Odeonsplatz Richtung Ziellinie. Ich versuche, mein Tempo zu halten obwohl ich inzwischen äußerst kaputt bin, doch die Zeitmessung von RunKeeper deutet immer noch auf eine gute Zeit hin. Die letzten Meter versuche ich noch ein klein wenig zu sprinten (obwohl es vermutlich nur ein etwas schnelleres Laufen ist, es fühlt sich an wie ein Sprint! Wirklich!) und überschreite die Ziellinie ziemlich glücklich, dass es vorbei ist. RunKeeper zeigt mir eine Zeit von 22:49 Minuten an, allerdings nur eine gelaufene Strecke von 4,75km daher bin ich noch etwas skeptisch.

Das Drumrum

Nach dem Zieleinlauf werden kostenlose Getränke für die Läufer verteilt und auch Äpfel, Bananen, Powerriegel und Blasenpflaster kann man sich abholen. Die Organisation ist hier tadellos, wie bei der ganzen Veranstaltung (im 5km Bereich, die vorherigen Läufe habe ich nicht mitbekommen). Als ich zuhause ankomme schaue ich nach, ob meine Zeit schon online ist und auch hier gibt es eine Überraschung: die Website läuft ohne Probleme und ich kann meine finale Zeit und Platzierung sehen.

Platz 63 in 22:21 Minuten

Damit habe ich mein Ziel beim Stadtlauf erreicht und sogar deutlich unterboten. Eine schöne Erfahrung und ich habe mir für nächstes Jahr vorgenommen, wieder teilzunehmen – dann aber die 10km. Doch jetzt beginnt erstmal das Training für den B2Run 2013 in 3,5 Wochen.

Wichtige Hinweise für die Tierhaltung Zuhause

In den Kleinanzeigen der Print- und Onlinemedien werden Vertreter der verschiedensten Tierarten in Rubriken wie “Tiere suchen ein Zuhause” als Heimtiere angeboten. Nur allzu oft lösen die niedlichen Bilder und begeisterten Formulierungen in den Annoncen beim Betrachter einen spontanen „Habenwollen-Effekt“ aus. Doch wer sich ein Heimtier anschaffen möchte, sollte dies nicht aus einer Laune heraus tun. Ob nun Hund, Minischwein oder Leguan, alle Tierarten haben spezielle Bedürfnisse, die erfüllt werden wollen.

Zutrauliche Heimtiere suchen Halter mit Zeit

Nur wer sowohl ausreichend Zeit als auch die finanziellen Mittel und den Raum zur freien Verfügung hat, um einem Haustier gerecht zu werden, sollte in Erwägung ziehen, eines bei sich aufzunehmen. Auch ist der angehende Heimtierhalter gefordert, sich vor der Anschaffung eines neuen Hausgenossen mit dessen arteigenen Eigenschaften auseinandersetzen. So sollten gesellige Tierarten wie beispielsweise Meerschweinchen oder Kaninchen niemals einzeln gehalten werden. Wer sich zutrauliche Heimtiere wünscht, sollte darüber hinaus regelmäßig Zeit dafür aufbringen können, sich mit ihnen ausgiebig zu beschäftigen.

Käfige und Gehege müssen regelmäßig gereinigt werden und je nach Bewegungsdrang und dem ursprünglichen Lebensraum der darin untergebrachten Tiere eine entsprechende Größe aufweisen und artgerecht ausgestattet werden. Selbst bei großzügiger Unterbringung benötigen die meisten Heimtiere darüber hinaus täglichen Freilauf in der Wohnung, bei dem sie unter Umständen Dreck auf dem Fußboden und Schäden an der Einrichtung hinterlassen. Nur wer bereit ist, solche Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen, ist ein geeigneter Tierhalter.

Zu einer angemessenen Tierhaltung gehört auch eine artgerechte Ernährung. Mit der Gabe von Essensresten wie Brot für Nagetiere oder Suppenknochen für den Hund ist es längst nicht getan. Wie der Mensch braucht jedes Tier eine ausgewogene und auf seinen Organismus abgestimmte Ernährung, um gesund zu bleiben. Tierhalter sollten sich dessen bewusst und bereit dazu sein, die notwendigen Fütterungskosten und gegebenenfalls auch den Zubereitungsaufwand in Kauf zu nehmen.

Was ist die richtige Ernährung für ein Tier Zuhause

Doch auch bei bester Ernährung kann ein Tier krank werden. Zudem sind für einige Tierarten regelmäßige Impfungen erforderlich. Wer ein Heimtier anschaffen möchte, sollte also auch Tierarztbesuche einkalkulieren und sich bewusst sein, dass sein Tier im Falle einer Krankheit mehr Pflege benötigt und einen höheren finanziellen Aufwand bedeutet.

Wer sich gewiss ist, den Bedürfnissen einer bestimmten Tierart gerecht werden zu können, sollte sich auf die Suche nach seinem neuen Mitbewohner begeben. Es ist empfehlenswert, nur Tiere aus artgerechten Haltungen aufzunehmen und mehrere Anbieter zu besuchen, bevor man seine endgültige Wahl trifft. Auch das Tierheim ist eine sehr gute Anlaufstelle, um sein Heimtier zu finden. Denn hier suchen viele Tiere suchen ein Zuhause und werden denen viel Freude bereiten, die ihnen ein artgerechtes zu bieten haben.